Hölkemeier schafft die Grundlage für die Flottenelektrifizierung von morgen
Kennzahlen der ganzheitlichen Energieversorgung im Überblick
Wie die Hölkemeier Spedition in Flottenelektrifizierung investiert und dabei über 110.000 Euro Energiekosten spart
Die Zukunft der Logistik entscheidet sich nicht mehr nur auf der Straße. Sie beginnt auf den eigenen Betriebsflächen, in den Depots und in der Art, wie Energie erzeugt, gespeichert und genutzt wird. Während steigende Energiepreise, volatile Strommärkte und zunehmender Wettbewerbsdruck viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellen, verfolgt Hölkemeier, ein Tochterunternehmen der L.I.T. Gruppe, einen klaren Weg nach vorne: den Aufbau einer Energieversorgung, die langfristig wirtschaftlich, unabhängig und bereit für die nächste Generation elektrischer Nutzfahrzeuge ist.
Genau aus diesem Grund investiert das Unternehmen an den Standorten Vlotho und Minden in ein ganzheitliches Energiesystem, das Photovoltaik, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und intelligentes Energiemanagement miteinander verbindet. Das Ziel ist dabei nicht die Umsetzung einzelner Technologien. Vielmehr entsteht eine Energieversorgung, die alle Komponenten intelligent vernetzt und die Voraussetzungen schafft, die Flotte Schritt für Schritt zu elektrifizieren.
Für Hölkemeier steht dabei nicht allein Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Entscheidend ist vor allem die langfristige Wirtschaftlichkeit. Durch die optimale Nutzung selbst erzeugter Energie, die Reduzierung externer Strombezüge und die intelligente Steuerung aller Energieflüsse entsteht eine Grundlage für dauerhaft niedrigere Energiekosten und eine höhere Unabhängigkeit von Marktpreisschwankungen.
Vlotho: Ein Energiesystem als Fundament für die Logistik von morgen
Der Standort Vlotho nimmt innerhalb der Energie- und Elektrifizierungsstrategie von Hölkemeier eine zentrale Rolle ein. Hier entsteht ein Energiesystem, das bereits heute auf die Anforderungen von morgen ausgelegt ist.
Ausgangspunkt war die Frage, wie zukünftige Transportprozesse wirtschaftlich gestaltet werden können. Die Antwort darauf lag nicht im isolierten Ausbau einzelner Komponenten, sondern in einem intelligenten Gesamtsystem. Deshalb werden am Standort eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, ein Batteriespeicher sowie Schnellladeinfrastruktur für elektrische Nutzfahrzeuge miteinander vernetzt.
Mit einer Photovoltaikleistung von 851 kWp und einer Speicherkapazität von 771 kWh schafft der Standort die Möglichkeit, einen Großteil des benötigten Stroms selbst zu erzeugen und flexibel einzusetzen. Ergänzt wird das System durch zwei HYC400-Ladeeinheiten von Alpitronic, die bereits heute die Grundlage für die weitere Elektrifizierung der Fahrzeugflotte bilden.
Damit wird Energie nicht länger als unvermeidbarer Kostenfaktor betrachtet. Sie entwickelt sich zu einem strategischen Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Planungssicherheit und zukünftiges Wachstum.
Minden: Die nächste Ausbaustufe einer langfristigen Energie- und Flottenstrategie
Während Vlotho als Vorreiterstandort den Grundstein legt, verfolgt Hölkemeier dieselbe Vision auch am Standort Minden. Die Erfahrung aus dem Betrieb und der Planung zeigt deutlich: Die Anschaffung elektrischer Lkw und der Aufbau der notwendigen Infrastruktur verlaufen in der Praxis selten parallel. Netzkapazitäten müssen frühzeitig gesichert, Ladeleistungen geplant und Energiekonzepte langfristig gedacht werden.
Deshalb schafft Hölkemeier bereits heute die Voraussetzungen für die Mobilität der kommenden Jahre. Der Standort Minden wird schrittweise in die Gesamtstrategie integriert und unterstützt das Ziel, die Elektrifizierung der Flotte mit einer wirtschaftlichen und verlässlichen Energieversorgung zu verbinden. Durch die Vernetzung mehrerer Standorte entsteht eine skalierbare Infrastruktur, die mit den Anforderungen der L.I.T. Gruppe wachsen kann und gleichzeitig die Grundlage für weitere elektrische Transportkapazitäten schafft.
Wir schaffen die Grundlage für die Logistik der Zukunft
Nachhaltigkeit ist bereits heute ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie der L.I.T. Gruppe. Dabei verfolgt das Unternehmen bewusst einen technologieoffenen Ansatz und setzt immer dort auf alternative Antriebe, wo sie wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden können. Langfristig sieht das Unternehmen jedoch die Elektromobilität als entscheidenden Baustein der zukünftigen Transportlogistik. Genau deshalb entsteht an den Standorten Vlotho und Minden bereits heute die notwendige Energieinfrastruktur für den weiteren Ausbau der elektrischen Flotte.
“Mit diesem Projekt schaffen wir über Hölkemeier hinaus für die gesamte L.I.T. Gruppe eine wichtige Grundlage, unsere Flotte schrittweise zu elektrifizieren, Energie langfristig wirtschaftlich bereitzustellen und damit Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit miteinander zu verbinden.”
Gemeinsames Verständnis als Basis der Zusammenarbeit
Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit war der persönliche Austausch und die gemeinsame Sicht auf die Herausforderungen zukünftiger Energieversorgung.
Für Hölkemeier war entscheidend, einen Partner zu finden, der die betrieblichen Anforderungen versteht und daraus eine langfristige Strategie ableitet. Entstanden ist ein Konzept, das Energieerzeugung, Speicherung, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement in einem wirtschaftlichen Gesamtsystem zusammenführt.
“Von den ersten Gesprächen über die Entwicklung eines unabhängigen Energiekonzepts bis zur konkreten Planung entstand das Vertrauen, dass hier nicht einzelne Technologien verkauft werden, sondern ein Energiesystem entwickelt wird, das exakt auf die Anforderungen unseres Unternehmens zugeschnitten ist.”