Die Reise zur Flottenelektrifizierung

Führendes deutsches Logistikunternehmen setzt auf intelligente Energiesysteme

Greenflash realisierte eine intelligente Energie- und Ladeinfrastruktur im Gesamtsystem, die die Flottenelektrifizierung an gleich drei Logistikzentren wirtschaftlich und mit kurzer Amortisationszeit möglich macht.
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Projekt-Steckbrief

Unternehmen

Führendes deutsches Logistikunternehmen

Standort

Gernsheim, Hessen
Alzey, Rheinland-Pfalz
Wevelinghoven, Nordrhein-Westfalen 

Branche

Transport und Logistik

Wie ein führendes deutsches Logistikunternehmen die Total Cost of Ownership seiner Flotte drastisch reduziert

Die Transformation der Logistik beginnt nicht auf der Straße, sondern im Depot. Während viele Unternehmen die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten noch als Zukunftsthema betrachten, verfolgt ein führendes deutsches Logistikunternehmen bereits heute eine klare Strategie: die konsequente Umstellung auf e-Lkw und den Aufbau der dafür notwendigen Energie- und Ladeinfrastruktur.

Das Ziel dahinter ist klar: die langfristige und nachhaltige Senkung der Total Cost of Ownership (TCO). Die Total Cost of Ownership beschreibt die gesamten Kosten eines Fahrzeugs über dessen Lebensdauer hinweg. Neben den Anschaffungskosten gehören dazu unter anderem Energie-, Wartungs-, Betriebs- und Infrastrukturkosten. Für Logistikunternehmen wird die TCO deshalb zum entscheidenden Hebel für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Um diese Strategie umzusetzen, braucht es weit mehr als einzelne Ladepunkte oder Photovoltaikanlagen. Entscheidend ist ein intelligentes Energiesystem, das Energieerzeugung, Speicherung, Ladeinfrastruktur und Verbrauch wirtschaftlich miteinander verbindet und in den Energiemarkt integriert ist.

Genau dabei begleitet Greenflash das Unternehmen an mehreren Standorten in Deutschland. Gemeinsam verfolgen beide Partner die Vision einer wirtschaftlichen, skalierbaren und zukunftsfähigen Energieversorgung für die Logistik. Die Projekte zeigen, wie eine konsequente Flottenelektrifizierung erfolgreich in der Praxis umgesetzt werden kann.

Gernsheim: Wirtschaftlichkeit als Erfolgsmaßstab

Am Standort Gernsheim wurde ein intelligentes Energiesystem gebaut, das die Grundlage für eine langfristig wirtschaftliche Energieversorgung schafft. Der Standort weist einen Stromverbrauch von 1,9 GWh pro Jahr und eine Spitzenlast von 464 kW auf. Um die Energieversorgung optimal an die Anforderungen des Standorts anzupassen, entwickelte Greenflash ein Energiesystem mit einer Photovoltaikanlage von 3,9 MWp, einer Speicherleistung von 800 kW sowie einer Transformatorleistung von 3.150 kVA.

Energiesystem zur Flottenelektrifizierung am Logistikzentrum TST Alzey

Kennzahlen zum Energiesystem bei Standort Gernsheim

Die Ergebnisse zeigen, welchen Einfluss eine intelligente Energieversorgung auf die Betriebskosten am Logistikzentrum Gernsheim haben kann. Damit schafft der Standort die wirtschaftliche Grundlage für die weitere Elektrifizierung logistischer Prozesse und zeigt, wie Energiekosten zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil werden können.

35,3 %

niedrigere Stromkosten

> 268.049 €

eingesparte Energiekosten pro Jahr

< 5 Jahre

Amortisationszeit

Alzey: Energieinfrastruktur für die nächste Generation der Logistik

Während in Gernsheim die wirtschaftliche Optimierung im Mittelpunkt steht, liegt der Fokus in Alzey auf der Schaffung einer leistungsfähigen Energie- und Ladeinfrastruktur.

Hier realisierte Greenflash einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 6,183 MWh und einer Leistung von 2,97 MW. Die Speicherlösung besteht aus 27 Sungrow-Modulen und zählt zu den größten Sungrow-Cabinet-Speicherprojekten Europas hinter dem Netzanschlusspunkt. Gemeinsam mit Ladeinfrastruktur, Photovoltaik und Greencore AI bildet der Speicher das Herzstück eines intelligenten Energiesystems.

Die ersten Ziele des Standorts waren die Realisierung einer Ladeinfrastruktur zur Flottenelektrifizierung und die Reduktion der Stromkosten, um die Elektrifizierung bzw. die Total Cost of Ownership (TCO) möglichst wirtschaftlich zu gestalten. Mit dem Aufbau von 8 Ladeeinheiten und der Kostensenkung um 37 % bei gleichzeitig sinkender Abhängigkeit vom volatilen Strommarkt wurden diese Ziele erreicht.

Das Energiesystem in Alzey im Überblick:

27 Sungrow-Speichermodule

8 Ladeeinheiten

1 neue Trafostation

Greencore AI

Weitere Projekte als Teil der Gesamtstrategie

Neben den Standorten Gernsheim und Alzey begleitet Greenflash das Unternehmen auch an weiteren Standorten.

Der Standort Wevelinghoven hat eine Photovoltaikanlage mit 10.706 Modulen und einer Gesamtleistung von 4.710,64 kWp, wurde um eine neue Trafostation sowie die Einbindung von Greencore AI erweitert und erhält im finalen Schritt noch eine Ladeinfrastruktur zur Flottenelektrifizierung. Das Projekt unterstreicht den langfristigen Ansatz, die Energieversorgung kontinuierlich auszubauen und weitere Logistikstandorte in die Gesamtstrategie einzubinden.

Gemeinsam die Zukunft der Logistik gestalten

Die Besonderheit dieser Zusammenarbeit liegt nicht in einzelnen Technologien oder Anlagen. Sie liegt in einer gemeinsamen Vision.

Ein führendes deutsches Logistikunternehmen investiert konsequent in die Elektrifizierung seiner Flotte und baut die dafür notwendige Infrastruktur bereits heute auf. Statt auf politische Rahmenbedingungen oder zukünftige Entwicklungen zu warten, werden aktiv die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche und nachhaltige Logistik geschaffen.

Greenflash unterstützt diesen Weg als strategischer End-to-End Partner für die ganzheitliche Energieversorgung. Von der Entwicklung des Energiekonzepts über die Umsetzung bis zur intelligenten Steuerung entsteht eine Infrastruktur, die auf langfristige Wirtschaftlichkeit ausgelegt ist und mit zukünftigen Anforderungen wachsen kann. Die Projekte in Gernsheim, Alzey und Wevelinghoven zeigen, dass die Elektrifizierung von Flotten nicht nur eine Frage der Fahrzeuge ist. Entscheidend ist die Energieinfrastruktur dahinter.

So entsteht Schritt für Schritt die Grundlage für eine neue Generation von Logistikstandorten: