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Ein Projekt mit Signalwirkung: Wie die Senger Gruppe neue Maßstäbe im Automobilhandel setzt 

Das Projekt in Rheine zeigt, wie eine intelligente Energieversorgung zur strategischen Stärke mit Signalwirkung wird.

Die Senger Gruppe

Die Unternehmensgruppe Senger zählt zu den größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland. Seit ihrer Gründung hat sich das Familienunternehmen von einer kleinen Vertragswerkstatt zu einer bundesweit agierenden Mobilitätsgruppe mit über 39 Standorten und insgesamt 59 Filialen entwickelt. Das Leistungsspektrum reicht vom Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen über umfassende Service- und Werkstattleistungen bis hin zu modernen Mobilitäts- und Flottenlösungen für Privat- und Geschäftskunden.

Auftraggeber: Autohaus-Gruppe Senger
Ort: Rheine, Nordrhein-Westfalen
Branche: Automobilhandel 

Intelligentes Energiesystem für die Senger Gruppe in Rheine

Die Herausforderung einer ganzen Branche

Die Automobilbranche erlebt einen Wandel. Steigende Energiekosten, komplexe Anforderungen, Zukunftsfähigkeit – all das fordert Betriebe täglich heraus. Ein modernes Autohaus benötigt heute ein Energiesystem, das maximal autark läuft, trotz stark wechselnder Verbräuche, und hohe Lastanforderungen sicher abdeckt, beispielsweise für Kunden-, Vorführ- und Mitarbeiterfahrzeuge.

Intelligentes Energiesystem aus einem Guss

Über unsere Software Greencore AI werden alle Komponenten intelligent miteinander vernetzt. Die KI prognostiziert Last- und Erzeugungsprofile, steuert die Energieflüsse dynamisch und ermöglicht die Vermarktung von Überschussstrom am Energiemarkt. So profitiert Senger von einem höheren Eigenverbrauch, reduzierten Lastspitzen und einer planbaren, sicheren Energieversorgung.

„Unser Ziel war es, ein System zu schaffen, das sich nahtlos in den Betriebsalltag bei Senger einfügt“, erklärt Johann Böker. „Es optimiert automatisch, wann und wo Strom genutzt, gespeichert oder abgegeben wird. Das sorgt nicht nur für Effizienz und sinkende Energiekosten, sondern macht die Energieflüsse transparent und steuerbar – auch über mehrere Standorte hinweg.“

Das von Greenflash entwickelte Energiesystem kombiniert Photovoltaik, Trafostation, Ladeinfrastruktur und die KI-basierte Energiesteuerung mit Greencore AI zu einer integrierten Lösung. Die PV-Anlage auf den Dächern der Verkaufs- und Serviceflächen liefern künftig rund 380.000 kWh pro Jahr. Damit kann die Anlage bis zu 85 % des Eigenverbrauchs des Senger-Standorts in Rheine abdecken. Zwei Trafostationen mit 1.630 kVA bilden die unsichtbare Kraft im Hintergrund. Sie stellen sicher, dass Ladepunkte, Werkstatt und Verkauf gleichzeitig zuverlässig versorgt werden können. Darüber hinaus ist ein moderner Ladepark mit 18 AC-Ladesäulen sowie drei 50 kW und zwei 200 kW DC-Schnellladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten installiert worden.

So profitiert das Autohaus Senger vom Energiesystem

PV-Gesamtleistung

420 kWp

Jährlicher Stromertrag

ca. 380.000 kWh

Eigenverbrauch

ca. 85 %

Ladeinfrastruktur

48 Ladepunkte

Trafostationen

2 (1.640 kVA)

Und Rheine ist erst der Anfang: Sukzessiver Ausbau aller 39 Senger Standorte mit insgesamt 59 Filialen

Die Senger Gruppe entschied sich früh, die Energiewende nicht einfach nur hinzunehmen, sondern sie aktiv mitzugestalten. „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen: Das Projekt in Rheine zeigt, wie wir die Energiewende auf dem Weg zum CO2-neutralen Autohaus praktisch mitgestalten können.“, so Michael Hemelt, Finanzvorstand der Senger Gruppe. Das Pilotprojekt am Hauptstandort Rheine ist der Startpunkt einer langfristigen Strategie, die Skalierbarkeit, Effizienz sowie Nachhaltigkeit vereint. Sukzessive werden nun weitere Senger Standorte mit einem intelligenten Energiesystem ausgebaut, wie zum Beispiel in Bünde wo bereits eine Ladeinfrastruktur und ein 1000 kVA Kompakttrafo mit Greencore AI vernetzt wurden. Zukünftig ist auch eine PV-Anlage geplant. Priorität haben dabei Betriebe mit aktuell oder künftig hohem Energiebedarf durch weitere Elektrifizierung.

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